Forschung

Herzlich willkommen auf meiner Webseite! Hier stelle ich Ihnen vor, mit welchen Themen und Projekten ich mich in meiner wissenschaftlichen Tätigkeit beschäftige.

Glücksspiel – ein Vergnügen mit Suchtpotenzial

„Glücksspiel kann süchtig machen.“

Dieser Warnhinweis ist weitläufig bekannt und beeindruckt doch vermutlich wenige. Tatsächlich unterscheidet sich das Suchtpotenzial verschiedener Glücksspielformen. Gemeinsam ist ihnen, dass es um einen Geldeinsatz mit Gewinnchancen und Verlustrisiko geht und der Ausgang des Spiels überwiegend vom Zufall abhängt. Vereinfacht lässt sich das mitsamt psychischen Anreizen so darstellen:

Elemente des Glücksspiels und ihre psychotrope Wirkung (vereinfacht dargestellt)

In meiner wissenschaftlichen Tätigkeit beschäftige ich mich unter anderem damit, welche Bedingungen ein Abgleiten vom Vergnügen in die Sucht begünstigen, wie sich dem durch Präventionsmaßnahmen entgegenwirken lässt und wie das Hilfesystems Betroffene erreicht.

Aktuelle Projekte

  • In meiner Dissertation gehe ich der Frage nach, wie sich individuelle Unterschiede darauf auswirken, ob Betroffene eine Selbsthilfegruppe für GlücksspielerInnen besuchen und welche Erwartungen sie an diese haben. Der Titel lautet „Individuelle Unterschiede in der Inanspruchnahme von Selbsthilfegruppen für Glücksspielsüchtige – Eine empirische Studie“.
  • Die Bedeutung der Selbsthilfe in der Versorgung pathologischer GlücksspielerInnen: Nutzen, Grenzen und Optimierungspotenziale“ lautet der Titel eines Forschungsmoduls im Auftrag des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport. Da meine Dissertation eng daran anknüpft, bin ich an allen Forschungsphasen beteiligt.

Abgeschlossene Projekte

  • Hayer, T., Girndt, L. & Kalke, J. (2019). Das Gefährdungspotenzial von Online-Glücksspielen: Eine systematische Literaturanalyse. Bremen: Universität Bremen. (zum Download)
  • Meyer, G., Girndt, L., Brosowski, T. & Hayer, T. (2018). Früherkennung von ProblemspielerInnen an Geldspielautomaten: Praxistest zur Validierung eines Screening-Instruments.
    Das Forschungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Land Bremen, wurde im Oktober 2018 abgeschlossen. Der Abschlussbericht wurde vom BMG veröffentlicht.

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